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04.01.2017 Rückgabe Jahresbericht Jugend
31.01.2017 Meldung Leistungsspange DJF

Vielfältige Prüfungsausgaben souverän gemeistert

Sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr Mietraching legten kürzlich erfolgreich die Leistungsprüfung der Jugendfeuerwehr Bayern ab. Wochenlang hatten sie sich mit Jugendwart Sepp Baumann junior vorbereitet und konnten das Erlernte schließlich unter den Augen von Kreisjugendwart Manuel Pöhmerer und Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger zeigen. Auch viele Aktive der Mietrachinger Wehr bewiesen durch ihre Anwesenheit großes Interesse am Leistungsstand des Nachwuchses.

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Die Aufgaben im Rahmen der Leistungsprüfung waren vielfältig: So galt es unter anderem, Kameraden zu sichern, einen Mastwurf um Rohre und Ansaugpumpen zu legen, Gerätschaften den jeweiligen Gruppen zuzuordnen, eine Schlauchleitung zu verlegen, Schläuche korrekt zusammenzukuppeln oder eine Kübelspritze zu betätigen. Die Fragen im theoretischen Teil beschäftigten sich nicht nur mit den Aufgaben im Einsatz, sondern es wurde beispielsweise auch nach dem Träger der Feuerwehren gefragt. Dass dies die jeweilige Kommune ist, beantwortete der Nachwuchs ebenso sicher wie die Frage, wo genau die unterschiedlichen Gerätschaften im Löschfahrzeug untergebracht sind.

Ausbilder und Prüfer waren äußerst zufrieden und freuten sich darüber, dass mit Georg Baumann, Franzi Höbel, Sigi und Lukas Stecker, Manuel Schwarz, Matthias Waldleitner und Florian Kirchberger alle Prüflinge den Test souverän bestanden.

 

Feuerwehrnachwuchs stellte Wissen unter Beweis

Ohne fundierte Grundkenntnisse über das oftmals tückische Verhalten eines Feuers, die unterschiedlichen Brandklassen sowie effektive Löschtechniken wird der Einsatz schwierig. Dass sie in ihrer bisherigen Ausbildung bereits gut auf künftige Herausforderungen vorbereitet worden sind, bewiesen rund 325 Mitglieder der heimischen Jugendfeuerwehren jetzt beim diesjährigen Wissenstest.

Wissenstest 1   Wissenstest 2

Zunächst einmal galt es im theoretischen Prüfungsteil diverse Fragen rund um die Voraussetzungen für einen Brand und Dynamiken bei der Verbrennung zu beantworten. Auch der richtige Umgang mit den verschiedenen Arten von Feuerlöschern sowie anderen Hilfsmitteln war gefordert. Darüber hinaus mussten die Feuerwehranwärter im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren auch über Maßnahmen zum Eigenschutz Bescheid wissen.

Nach mehrwöchiger Vorbereitung durch ihre Ausbilder hatten die Teilnehmer der Jugendfeuerwehren an den Prüfungsabenden in Amerang, Bad Feilnbach, Kiefersfelden, Leonhardspfunzen und Schloßberg keine Probleme bei der Lösung der Aufgaben. So konnte auch der praktische Prüfungsteil – das Zusammenstellen eines vollständigen und fehlerfreien Löschangriffs von der Pumpe bis zum Strahlrohr mittels Kärtchen – in kleinen Gruppen erfolgreich absolviert werden.

Wissenstest 3

„Wir brauchen gut ausgebildete Nachwuchskräfte wie euch für die Zukunft unserer Feuerwehren“, betonte Kreisbrandinspektor Georg Wimmer in Amerang. Im aktiven Einsatzdienst könne ein Alarm schlagartig für Anspannung und Stress sorgen. Dann gelte es, ruhig zusammenzuarbeiten und die erlernten theoretischen sowie praktischen Fähigkeiten abzurufen, um Menschen in Not zu helfen.

Die Uniform-Abzeichen für den bestandenen Wissenstest überreichten schließlich Kreisjugendwart Manuel Pöhmerer und die Mitglieder des Ausschusses der Kreisjugendfeuerwehr. Er gratulierte allen Teilnehmern und dankte ihnen sowie ihren Ausbildern für das große ehrenamtliche Engagement.

 

Spannende Besichtigung eines Rettungshubschraubers

Zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr Riedering machten sich kürzlich auf den Weg nach Kufstein, um dort den „Notarzthubschrauber Heli 3“ zu besichtigen. Ein Pilot, ein Rettungsflieger sowie ein Notarzt konnten detaillierte Auskünfte rund um den Heli geben. Dabei lernten die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer unter anderem, wie ein Hubschrauberlandeplatz im Einsatzfall perfekt ausgeleuchtet werden kann.

Hubschrauber 1   Hubschrauber 2

Zudem wurden sie in das richtige Verhalten beim Annähern an einen Hubschrauber, das korrekte Ein- und Ausladen der Trage und die Sicherung von Patienten eingewiesen. Abschließend durften alle im Hubschrauber Platz nehmen und konnten die Perspektive aus der Sicht eines Piloten hautnah erleben. Nach zwei Stunden verabschiedeten sich die jungen Besucher und machten sich wieder auf den Heimweg.