Firmlinge zu Gast bei der Feuerwehr Kolbermoor

Im Rahmen ihrer Teilnahme an einem Sozialprojekt von Firmgruppen der Katholischen Stadtkirche Kolbermoor trafen sich 22 Jugendliche mit ihren Betreuern kürzlich bei der Feuerwehr Kolbermoor. An vier interessanten Abenden wurden ihnen die vielfältigen Grundtätigkeiten des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes vermittelt.

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Sowohl die Handhabung von Gerätschaften als auch der Fuhrpark standen dabei auf dem Programm. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz, Bereitschaft Kolbermoor, erhielten die Jugendlichen zudem wichtige Einblicke in die Erste Hilfe. Ein Abschlussgespräch und Interviews der Teilnehmer rundeten das erfolgreiche Projekt schließlich ab.

 

Jugendfeuerwehren übten landkreisübergreifend

Ihre freundschaftliche und nachbarschaftliche Zusammenarbeit demonstrierten die Jugendfeuerwehren aus Aschau, Bernau und Rottau eindrucksvoll mit einer gemeinsamen Übung auf dem Gut Hitzelsberg. Angenommen wurde ein Garagenbrand mit mehreren vermissten Personen.

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Neben dem Löschaufbau musste auch die Verwendung einer Tragkraftspritze zur Förderung von Löschwasser aus dem angrenzenden Weiher über mehrere Höhenmeter sichergestellt werden. Anschließend suchten die Feuerwehranwärter unter nicht angeschlossenem Atemschutz und mit Hilfe der Wärmebildkamera die verrauchte Garage nach den Personen ab. Gefährliche Gegenstände, darunter eine Gasflasche, waren zudem aus dem Gebäude zu bringen und anschließend wie im realen Einsatz mit Wasser zu kühlen.

Bei der Nachbesprechung gab es viel Lob und nur wenig Kritik für die insgesamt 22 beteiligten Jugendfeuerwehrmitglieder. Sämtliche Aufgaben wurden ohne größere Fehler sachgerecht abgearbeitet. Durch die Übung konnten die Feuerwehranwärter nicht nur ihr erlerntes Wissen umsetzen, sondern auch mit anderen Kameraden zusammenarbeiten. So wurde die Gemeinschaft zwischen den Feuerwehren – nicht zuletzt auch landkreisübergreifend – erneut gefördert. Der Abend konnte abschießend gemütlich am Bernauer Gerätehaus ausklingen.

 

Starke Leistungen beim CTIF-Landesentscheid

Der Landesentscheid für den internationalen Wettbewerb der Jugendfeuerwehren (CTIF) fand kürzlich im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen statt. Unter den insgesamt rund 1.000 Teilnehmern aus dem gesamten Freistaat waren auch Mitglieder sowie Ausbilder der Jugendfeuerwehren Flintsbach und Schönau.

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Sie mussten sich in den beiden Disziplinen „Feuerwehrhindernisübung“ und „Staffellauf mit Hindernissen“ beweisen, was im Vorfeld zahlreiche intensive Übungseinheiten erforderte. Hoch motiviert gingen die heimischen Feuerwehranwärter in den Wettkampf und erzielten dabei starke Ergebnisse.

Die gemischte Mannschaft Altmühldorf/Au am Inn/Flintsbach durfte sich am Ende in der Gold-Wertung über Platz 24 (Silber-Wertung: Platz 17) innerhalb des Teilnehmerfeldes mit mehr als 50 Teams freuen. Für die Gruppe aus Schönau sprang der 33. Rang (Silber-Wertung: Platz 26) heraus.

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Unzählige Helfer aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen machten die von Kreisjugendwart Jürgen Schreier und dessen Stellvertreter Josef Dietenhauser hervorragend geplante Veranstaltung zu einem großen Erfolg. Im Rahmen einer Mitmach-Meile in der Schrobenhausener Innenstadt konnte sich die Bevölkerung über die vielfältige Arbeit der bayerischen Hilfsorganisationen informieren.

Auch die Kreisjugendfeuerwehr Rosenheim unterstützte den Landesentscheid 2016. Neben dem universell einsetzbaren Mehrzweckanhänger wurde zudem die hochwertige Lautsprecheranlage zur Verfügung gestellt. Das hierfür notwendige Zugfahrzeug kam von der Feuerwehr Kolbermoor.

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Beim im Juli stattfindenden Bundesentscheid des internationalen Wettbewerbs in Rostock werden die Siegermannschaften aus Oberneukirchen und Heldenstein (beide Landkreis Mühldorf) den bayerischen Feuerwehrnachwuchs vertreten. Wir wünschen ihnen auf diesem Wege viel Erfolg.